31.05.2018 - 9. Oldtimertreffen in Gnodstadt


15.04.2018 - Busausflug der Oldtimerfreunde ins Maybach-Museum

Im Jahr 2003 hatten Christine und Hans Rainer Kienberger den ersten Oldtimer-Busausflug durchgeführt. Am vergangenen Wochenende war es also das 16. Mal. Ziel war das weltweit einzigartige Museum für historische Maybach-Fahrzeuge in Neumarkt in der Oberpfalz. Es wurde in den ehemaligen Werkshallen der Express Fahrrad und Mopedwerke eingerichtet. Die Kienbergers hatten wie immer vorgesorgt und die rund 50 Teilnehmer mit Sekt empfangen.

Faszination Maybach. Die Fahrzeuge von Karl und Wilhelm Maybach waren in den zwanziger und dreißiger Jahren die schönsten und wertvollsten Luxusautos. Von 1921 bis 1941 wurden ca. 1800 Maybach-Autos gebaut, von denen heute noch ca. 160 existieren. Mehr als 10% aller weltweit existierenden Fahrzeuge sind in diesem Museum zu sehen. Bilder und Geschichten über diese Fahrzeuge und deren prominente Erstbesitzer füllen das Museum zudem mit dem Charme der damaligen Zeit. Besonders interessant fand AMC Vorstand Walter Loschky einen Maybach, der in Russland geblieben war und mit Lkw-Reifen auf der Hinterachse zum transportieren von Baumstämmen genutzt wurde. So original ist er im Museum zu bestaunen. Motoren für Panzer, Schiffe und Lokomotiven zeigen zudem das damalige Spektrum von Maybach.

Da bei jedem Museumsbesuch auch die Kultur nicht zu kurz kommen darf, hatten die „Kienis“ auf der Rückfahrt einen Besuch von Schloss

Seehof bei Bamberg mit seinen schönen Gartenanlegen eingeplant, bevor man am Abend bei traumhaftem Wetter den Tag in der  Oldtimerkneipe Eheriedermühle ausklingen ließ.

Der Dank des Vorstandes ging an Oldtimerpapst Hans Rainer Kienberger und Frau Christine, die wie immer einen tollen Ausflug organisiert

hatten.


12. Oldtimer- und Liebhaber Fahrzeugtreffen - 27.07.2017

Von der Nimbus-Maschine bis zum Brezel-Käfer

 

Der Kitzinger Dieter Somorowsky kreuzt mit einem seltenen Motorrad beim AMC-Mühlentreffen auf.

 

„Das ist wirklich etwas besonders, die Maschine von Dieter Somorowsky“, staunte Rainer Gutzeit, Vizevorsitzender des Automobilclubs Kitzingen beim Oldtimer- und Youngtimer-Treffen in der Eherieder Mühle. Und Hans-Rainer Kienberger, Leiter der Oldtimerfreunde im AMC, gab sich wieder einmal überrascht, wie viele Oldtimer es heute im Landkreis gibt.

 

Experten wie Laien faszinierte Dieter Somorowsky mit seinem Motorrad gleichermaßen. Denn die Maschine mit 750 Kubikzentimeter hat zwar nur 18 PS, doch kann das betagte Gefährt mit anderen Details glänzen. Der in Dänemark gebaute Vierzylinder-Maschine arbeitet außerhalb des Motorblocks mit liegenden Ventilen, was sehr selten zu finden ist. „Die habe ich zufällig im Jahr 2012 in einem Dänemark-Urlaub gefunden“, sagt der 65-Jährige. Er und seine Nimbus, die sich in tadellosem Zustand präsentierte, haben eine Gemeinsamkeit. Beide sind Baujahr 1951, wie der stolze Besitzer verriet. Die Nimbus hat keinen Blinker und deshalb breitet der Geschäftsmann im Ruhestand noch heute seine Arme aus um einen Richtungswechsel anzuzeigen – antiker geht es im motorisierten Verkehr kaum.

Ebenfalls viele Blicke auf sich zog der Würzburger Rudi Schmitt mit seinem Ford Thin Lizzy aus dem Baujahr 1915 als ältestes „Schnauferle“. Alle Handgriffe bis Schmitt sein Vehikel von Anno dazumal zum Laufen brachte; das faszinierte viele Schaulustige.

 

Mit 180 Oldtimern verzeichnete die Veranstaltung nach dem tagelangen Regen eine erfreuliche Resonanz. Die Reihen der „Schnauferli“ bescherte den Besuchern eine Zeitreise durch die Automobilgeschichte, vom Ford T über den VW Käfer, bis zum 500er Mercedes und dem BMW M3 glänzten bildschöne Karossen in der Abendsonne. Ob ein englischer Bentley oder kubikträchtige Corvettes aus den USA und anderen US-Straßenkreuzern, die Oldtimerliebhaber erblickten historische Fahrzeuge so weit das Auge reichte. Im Hof der Eherieder Mühle waren die Tischreihen mit Oldtimerbesitzern und interessierten Besuchern gut gefüllt. Es ist toll, dass gerade unsere älteren Mitglieder an solchen Tagen den Weg zu uns finden“, sagte Hans-Rainer Kienberger, der sich wie der AMC-Vorsitzende Walter Loschky angetan gab als ein so genannter Brezel-Käfer ins Festgelände einfuhr. Das Areal der Familie Haßold verleiht dem Mühlentreffen eine besondere Atmosphäre und die Hanglage der Wiesen sorgte dafür, dass keinerlei Nachwehen des großen Regens zu registrieren waren und die teilweise teuer gehandelten Oldtimer sauber in den Wiesen standen. „Jeder kann kommen und gehen wie er will“, beschrieb Rainer Gutzeit eine weitere Komponente des zwanglosen Treffens.

 

Zur urgemütlichen Stimmung trug auch die niederländische Musikbox des AMC, Joop van Zadelhoff, bei, der bevorzugt Lieder aus den Baujahren vieler Oldtimer auflegte. Für eine kleine Spende legte van Zadelhoff auch Wunschlieder auf, was rund 200 Euro als Spenden des AMC an die Kinderkrebsstation der Würzburger Universitätskinderklinik erbrachte.