Wenn ein V-8-Motor startet

Es war eine Premiere, dass der AMC seine Ehrung erstmals in den Räumen von Klaus Hoffmanns Karosserie- und Lackierzentrum mit einem neuen Konzept organisierte. Dabei war die Handschrift des neuen Sportleiters Norman Struckmann unüberseh- und hörbar. Denn die Anwesenden staunten nicht schlecht, als die Mechaniker-Crew von Hoffmann im Ausstellungsraum dessen Opel Astra V8 zum Start vorbereitete. Als das Aggregat des einstigen DTM-Boliden seinen Sound entfaltete wurde es recht laut – Musik in den Ohren der Fans.

Zuvor hatte Struckmann die Saison des AMC-Bergrennfahrer-Sextetts Revue passieren lassen. Ob Martin Schug und Christian Dümler in ihren Golf-Rennern, Jürgen Schuster im Mazda RX7 oder Norman Struckmann im Ford Escort Cosworth, die AMC-Mannen mischten im In- und Ausland kräftig mit.

Fleißpreis für Christian Dümler

Den Fleißpreis verdiente sich heuer Christian Dümler, der zwölf Bergrennen bestritt. Klaus Hoffmann war in seinem Ex-DTM-Boliden nur sporadisch aktiv, glänzte aber mit zwei zweiten Plätzen beim Hauensteinrennen und beim Ibergrennen, womit er aufs Gesamtsieger-Podium kletterte.

Nach einem Jahr 2015 mit Pech und Pannen mit seinem Lancia Delta Integrale HF Evo3 legte Norbert Handa heuer eine tolle Saison hin. Er schaffte den fünften Platz in der Deutschen Bergmeisterschaft und sicherte sich dazu zweite Plätze im Deutschen Bergpokal und in seiner Kategorie des KW-Bergcup.

Jugendleiter Andreas Winter schilderte das Abschneiden der Jugend-Kart-Gruppe. Das Team mit Marco Müller, Marcel Rüttinger, Louisa Rüttinger, Maximilian-Wolf Thüring, Kevin Friemelt, Julian Friemelt, Finn Ganzinger, Christian Kahl und Meo Winter lieferte das erfolgreichste Jahr der AMC-Geschichte ab. Beim Heimrennen gewannen die Jungs von Trainer Stefan Müller alle fünf Klassen, sie wurden als Mannschaft erstmals unterfränkischer Meister und landeten viele Tagessiege.

Thüring auf der Meister-Schiene

Die größten Erfolge gelangen Maximilian Thüring als unterfränkischer und nordbayerischer Meister, sowie bayerischer und deutscher Vizemeister. Ebenfalls bis zum ADAC-Bundesendlauf schaffte es Finn Ganzinger, der dort einen respektablen Rang acht herausfuhr. Insgesamt 21 Firmen halfen dem AMC, heuer zwei neue Karts anzuschaffen, was der Jugend weitere Fortschritte brachte.

 

Den hochrangigsten Erfolg von AMC-Motorsportlern feierte Rudi Spörer mit seinem fast schon antiken Oldtimer-Motorrad. Er hatte sich im Vorjahr für die B-Nationalmannschaft empfohlen und gewann mit dieser Riege die Windwillrallye in den Niederlanden, was als inoffizieller Europameistertitel gilt.

Ein Unfall mit Folgen

Der Marktbreiter hatte Pech, dass er bei einer Rallye unverschuldet einen Unfall mit einem Auto hatte und Verletzungen davon trug. Noch mehr schmerzte Spörer, dass der Unfall einen Totalschaden an seinem Triumph-Motorrad aus dem Jahr 1907 anrichtete. Jetzt muss er erst eine andere Maschine, die über 100 Jahre alt ist, aufbauen um seinen Traum vom Aufstieg in die A-Nationalmannschaft verwirklichen zu können.


08. / 09.10.2016 - Bundesendlauf

Beim Bundesendlauf des ADAC am 08./09.10. erreichten die beiden AMC ler Finn Ganzinger in der AK1 Platz 7 und Maximilian-Wolf Thüring in der AK4 Platz 26 Finn Ganzinger fuhr am Sonntag im ersten Lauf eine Spitzenzeit und lag damit vorerst auf einem vielversprechenden 3.Platz.  Im zweiten Lauf verschlechterte sich seine Laufzeit um 7,5 Zehntel und zusätzlich eine gefallene Pylone beendete den Traum vom Podest. Dennoch ist ein 7.Platz unter Deutschlands besten Kartslalom -Fahrern seiner Altersklasse aller Ehren wert.

Maximilian Wolf Thüring beendete am Samstag seinen ersten Lauf fehlerfrei und korrekt. Seine gute Zeit bedeutete zunächst Platz 6 und die Tür auf das Podest war weit geöffnet. Doch dann kam es zum Eklat, der nicht nur am Samstag die Mehrheit der deutschen ADAC Gaubeauftragten erzürnte. Maximilian bekam -Zitat : "Er hat dem Halteraumrichter vor dem Verlassen des Halteraums nicht in die Augen geschaut" -zwei Strafsekunden wegen unkorrektem Verlassen des Halteraums! Diese Regelung wurde vom Ausrichter ADAC Niedersachsen am Vorabend mitgeteilt. Protest und Diskussion mit dem verantwortlichen Slalomleiter waren vergebens.Die Chance auf die Meisterschaft dahin! Maximilian fuhr mit Tränen in den Augen im zweiten Lauf Tagesbestzeit, aber eine Pylone verhinderte endgültig eine bessere Platzierung. Am Sonntag Morgen, vor Start der Altersklasse 1 und 2 beschlossen die ADAC Gaubeauftragten, dass diese Regelung keine Anwendung mehr findet. Aber für Maximilian-Wolf zu spät. Bei der deutschen Meisterschaft am kommenden Wochenende in Pößneck bei der er als einziger AMC ler startberechtigt ist, will er jetzt erst Recht sein Können beweisen .


Maximilian-Wolf Thüring ist Bayerischer Vizemeister im Kart-Slalom, Klasse 4

Thüring fehlen vier Hundertstelsekunden zu „Gold“

 

Der Kart-Fahrer wird Bayerischer Vizemeister – Ganzinger

hadert mit den Pylonen

 

 

Maximilian-Wolf Thühring vom AMC Kitzingen fährt weiter in der

Erfolgsspur, auch er sich vergangenes Wochenende bei der Bayerischen Meisterschaft im Jugend-Kart-Slalom erstmals in diesem Jahr bei einer Titelvergabe knapp geschlagen geben musste. Der Heidenfelder wurde Vizemeister auf Landesebene, ihm fehlte in der Altersklasse vier nur die Winzigkeit von vier Hundertstelsekunden auf den Gewinner Dominik Novotny (MSG Bayerischer Wald).

 

„Ich habe den ersten Lauf etwas verschlafen", gab sich der Heidenfelder selbstkritisch und fand sich deswegen vorerst auf Platz sieben wieder. Mit einem hervorragenden zweiten Lauf fuhr er auf Platz drei vor und am Sonntag begann Maximilian Wolf mit der Tagesbestzeit furios und schob sich auf den zweiten Platz vor Luca Efinger vom OC Würzburg. Zum Abschluss legte Thüring erneut einen sehr guten Lauf hin, aber Novotny agierte nicht minder stark, weswegen Thüring nur noch ein Hundertstel gut machen konnte. Der Vizetitel war dennoch ein schöner Erfolg, darf Maximilian-Wolf Thüring als Nordbayerischer Meister sowohl am ADAC Bundesendlauf als auch als bayerischer Vizemeister bei den Deutschen Meisterschaften in Pößneck an den beiden Saisonhöhepunkten teilnehmen.

 

Hoch ambitioniert ging auch der zweite Heidenfelder in den AMC-Reihen, Finn Ganzinger, die Sache in Bad Aibling an. Er führte am ersten

Meisterschaftstag die Altersklasse eins an und da sein härtester Verfolger am Sonntagmorgen patzte, schien alles für den Neunjährigen gelaufen. Doch den Titel vor Augen, leistete sich Ganzinger abschließend drei Pylonenfehler und fand sich letztlich auf Rang sechs wieder. Prima lief es auch in dieser Klasse für den jüngsten AMC-Fahrer Julian Friemelt. Er blieb an beiden Tagen viermal fehlerlos und fuhr bei seiner Meisterschafts-Premiere auf Rang zwölf. Der vierte im Bunde, Marco Müller, hatte es im ersten Jahr in der Alterklasse fünf naturgemäß schwer. Er schaffte es, in allen vier Läufen fehlerfrei durchzukommen, aber die Konkurrenten waren noch schneller. In der Addition landete Marco Müller auf dem zehnten Platz, direkt hinter Leon Volkmann vom OC Würzburg. Der Titel unter den ältesten im Jugendbereich sicherte sich mit Philipp Lehmann vom MSC Knetzgau ein weiterer Unterfranke.

 

Im Oktober können Maximilian-Wolf Thüring und Finn Ganzinger ihre guten Vorstellungen dieser Saison noch krönen beim ADAC-Bundesendlauf vom 7. bis 9. Oktober in Wolfsburg. Danach hat Maximilian-Wolf Thüring noch die Möglichkeit sich bei der Deutschen Meisterschaft vom 14. bis 16. Oktober in Pösneck (Thüringen) auszuzeichnen.


Ganzinger und Thüring lösen Bundesendlauf-Tickets

Das Duo holt sich unterfränkische und nordbayerische Titel.

Der AMC Kitzingen ist erfolgreichster Jugend-Kart-Verein in Nordbayern

 

Von Erfolg zu Erfolg eilen dieses Jahr die Kart-Jungs des AMC Kitzingen. Die Riege von Trainer Stefan Müller holte sich drei von sechs möglichen Titeln um unterfränkischen Kart-Slalom-Pokal und bestätigte seine Rolle als derzeit erfolgreichster Verein Unterfrankens in diesem Metier mit vier Fahrern, die sich für die Bayerische Meisterschaft und die Meisterschaft des ADAC-Nordbayern qualifizierten.

 

In der Alterklasse (AK) 1 holt sich Finn Ganzinger souverän den Bezirkstitel und Neuling Julian Friemelt ließ mit Platz fünf aufhorchen. Maximilian-Wolf Thüring war noch überlegener als Ganzinger und übertraf in der AK 4 seine hervorragende Vorjahresbilanz heuer noch mit sieben Tagessiegen und drei zweiten Plätzen. In der AK 5 mit der stärksten Konkurrenz schaffte Marco Müller den dritten Platz und komplettierte das AMC-Quartett, das bei den Meisterschaften des ADAC-Gaus Nordbayern in Scheßlitz vertreten war.
Die Mannschaft AMC Kitzingen I holte zudem den Unterfrankentitel und die zweite Mannschaft kam noch auf Rang zwölf unter 26 Teams. Marcel Rüttinger lag aud Nordbayern-Kurs, verpasste die Qualifikation aber unglücklich beim letzten Saisonrennen in Schweinfurt und landete auf Rang acht. Recht ordentliche Ergebnisse lieferten Meo Winter (Platz zwölf in der AK), Kevin Friemelt (Platz zehn in der AK3) Christian Kahl (Platz zwölf in der AK 4) und Louisa Rüttinger (Platz neun in der AK 5) ab. Dabei konnte sich Louisa Rütttinger als beste weibliche Teilnehmerin in der ältesten Klasse auszeichnen.

 

In Scheßlitz setzte Finn Ganzinger seiner Erfolgsserie fort. Der neunjährige Heidenfelder profitierte von der Streicher-Regelung, wonach die

zwei besten von drei Läufen gewertet wurden. Der unterfränkische Meister ließ nie einen Zweifel an seinem Nordbayern-Sieg und löste wie im Vorjahr das Ticket für den Bundesendlauf. Der mit acht Jahren jüngste AMC-Fahrer Julian Friemelt aus Kitzingen bot in seiner Premierensaison auch auf Nordbayern-Ebene als starke Vorstellung. Nach Lauf eins lag er auf Rang vier und wurde am Ende Siebter und

35 Startern. Maximilian-Wolf Thüring fuhr seine Mitbewerber schon vom ersten Lauf an in Grund und Boden. Der 13-jährige Heidenfelder setzte „von Lauf zu Lauf jeweils noch einen drauf“, lobte Stefan Müller, der seinem Schützling beim Bundesendlauf viel zutraut. Marco Müller hatte einen schweren Stand, gehört er doch dem jüngeren der beiden Jahrgänge an. In der Addition der Läufe fehlten dem 16-jährigen Iphöfer nur 19 Hundertstelsekunden auf Rang drei, der zum Bundesendlauf geführt hätte. Das Ticket des „Bronze“-Platzes schnappte ihm der Bundesendlauf-Sieger des Vorjahres, Christian Bachmann aus Auersbach weg. Die unterfränkische Armada dominiert die älteste Klasse, denn alle fünf unterfränkischen Kart-Piloten platzierten sich unter den besten Acht.

 

Dabei konstatierte Stefan Müller, „dass die Karts in Scheßlitz gewöhnungsbedürftig waren“ und den Gastgebern in Scheßlitz einen enormen Heimvorteil verschafften. Das AMC-Quartett mischt demnächst bei der Meisterschaft des Bayerischen Motorsportverbandes mit und rechnet sich dort wieder einiges aus. Anfang Oktober kommt dann für Finn Ganzinger und Maximilian-Wolf Thüring der abschließende Saisonhöhepunkt mit dem ADAC-Bundesendlauf.


Ergebnisse vom ADAC - Jugend-Kart-Slalom in Gerolzhofen am 20.03.2016

Klasse 1 -  Julian Friemelt, 7. Platz

Klasse 2 -  Meo Winter, 22. Platz

Klasse 3 -  Kevin Friemelt, 15. Platz

Klasse 4 - Maximilian-Wolf Thüring, 1. Platz  //  Christian Kahl, 4. Platz  //  Marcel Rüttinger, 13. Platz

Klasse 5 - Marco Müller, 6. Platz  //  Louisa Rüttinger, 18. Platz


Sportlerehrung des ADAC am 05.12.2015 in Bad Windsheim

Maximilian-Wolf Thüring
Maximilian-Wolf Thüring
Marco Müller
Marco Müller


Kreissportlerehrung am 26.02.2016 in der Synagoge durch Landrätin Tamara Bischof

Finn Ganzinger
Finn Ganzinger