Die Friemelt-Brüder lösen Bundesendlauf - Tickets

Kevin Friemelt behält in Drucksituation kühlen Kopf -

Christian Kahl gelingt Achtungserfolg

 

„Das war eine heiße Kiste beim Kevin“, kommentierte Markus Friemelt, Trainer der Kart-Jungs vom AMC Kitzingen, das Abschneiden seines Sohns bei der Ausscheidung des ADAC Nordbayern im oberpfälzischen Waldershof.

Nach einem engen Wettkampf holte er sich den Sieg und auch sein jüngerer Bruder

Julian Friemelt löste das Ticket zum ADAC-Bundesendlauf.

 

Bei der Ausscheidung des ADAC Nordbayern wurden drei Läufe gefahren, von denen die zwei besten gewertet wurden. Kevin Friemelt hatte sich im ersten Rennlauf zwei Pylonenfehler geleistet und stand deswegen enorm unter Druck, hatte er dann nur noch eine Siegchance, wenn er zwei Top-Läufe hingelegt hätte. Der 14-Jährige hielt dem Druck in den beiden folgenden Läufen stand und holte sich mit vier Zehntelsekunden Vorsprung den Sieg in der Altersklasse (AK) vier. Das Siegerpodest der AK vier blieb komplett in unterfränkischer Hand, folgten hinter Kevin Friemelt der Würzburger Tim Hilpert und Raphael Stoppel vom MSC Knetzgau. Julian Friemelt zählte zum Favoritenkreis in der AK zwei und lag nach dem ersten Lauf auf Rang zwei. Der Zehnjährige fiel aber im zweiten Durchgang zurück, weil er einen Pylonen geschmissen hatte. Da es seiner Konkurrentin Leni Reitmeier vom AC Waldershof im dritten Durchgang ebenso erging mit einem Pylonen und Julian Friemelt fuhr abschließend auf Sicherheit um Platz zwei nach Hause zu bringen. Er musste am Ende Jonah Günter vom MSC Marktredwitz um insgesamt 1,4 Sekunden den Vortritt lassen. In der Klasse fünf mit den ältesten Jugend-Kart-Slalom Fahrern landete Christian Kahl einen

Achtungserfolg. Er war nach dem ersten Lauf noch auf Rang drei gelegen und

bestätigte seine seit Monaten gute Form. Er fuhr konstant gut und verpasste als

Fünfter in seiner Endzeit von 57,57 Sekunden einen möglichen Podestplatz nur um

neun Hundertstelsekunden. Wie eng es in der AK fünf zuging dokumentierte die

Tatsache, dass von Platz eins bis elf alle Fahrer 57er-Zeiten aufwiesen.

 

Der vierte AMC-Fahrer in Waldershof, Meo Winter, vermochte in der AK drei keine große Rolle zu spielen. Der 13-Jährige aus Mainbernheim legte inklusiv dem Training vier fehlerfreie Durchgänge hin. Aber im fehlte der Speed um nach vorne zu fahren und belegte am Ende den 13. Platz unter den 20 Mitbewerbern aus Nordbayern.


AMC-Jungs fahren drei Heimsiege heraus

Trainer Markus Friemelt jubelt: Die Jungs haben heute einen großen Schritt zu überregionalen Rennen gemacht. Die Strapazen bei der tropischen Hitze haben sich für den AMC Kitzingen und seine jungen Kart-Fahrer gelohnt. Bei der 25.Auflage des Unterfränkischen Jugend-Kart-Slalom-Pokal auf dem Parkplatz der Sickergrundhalle lief organisatorisch alles am Schnürchen und am späten Nachmittag waren alle Getränke verkauft. Natürlich nur mit Spezi, hatten die Fahrer des AMC Grund anzustoßen. Julian Friemelt, Kevin Friemelt und Christian Kahl fuhren drei Klassensiege heraus. Auch Meo Winter konnten als Vierter seiner Klasse überzeugen und im Quartett gelang den Gastgebern auch der Tagessieg in der Mannschaftswertung.

 

Die AMC-Siegesserie eröffnete Julian Friemelt in der Altersklasse (AK) zwei. „Der Julian hat die Konkurrenz in den Schatten gestellt“, meinte sein Vater und Trainer Markus Friemelt – auch wenn auf der Strecke kein Millimeter Schatten zu finden war. Der Zehnjährige aus der Kitzinger Siedlung hatte ein absolutes Heimspiel und distanzierte die Konkurrenz um über fünf Sekunden auf die Plätze. Er gewann in hiesigen Gefilden die Qualifikationen zu den Läufen um die ADAC Nordbayern, der Bayerischen Meisterschaft des BMV und sicherte sich den Unterfrankentitel Sein älterer Bruder Kevin Friemelt fuhr die schnellsten Zeiten aller 79 Teilnehmer und lag nach 38,37 Sekunden nach dem ersten Rennlauf nahezu uneinholbar vorne. Mit einer weiteren 38er-Zeit gewann er die AK vier mit rund zwei Sekunden Vorsprung vor Tim Hilpert vom OC Würzburg. Nach seinem dritten Saisonsieg hat der 14-Jährige auch die Tickets für die überregionalen Ausscheidungen in der Tasche. „Ich bin schlichtweg begeistert“, jubelte Streckensprecher und AMC-Vizevorsitzender Rainer Gutzeit, nachdem Christian Kahl mit einem Jubelschrei der Triumph in der AK fünf gelungen war. Der 16-jährigen Nenzenheimer durfte erstmals das Gefühl eines Heimrennen-Siegers erleben. Mit zwei fehlerfreien 39er-Zeiten hielt der Jana Böhmer vom MSC Knetzgau in der Addition beider Rennläufe um 34 Hundertstelsekunden auf Distanz. Damit verbesserte er seine bisherigen vierten Plätze in der Wertung des ADAC und BMV und empfahl sich für höhere Aufgaben. „Der Vorteil, den heimischen Parcours trainieren zu können, das hat es heute ausgemacht“, meinte Christian Kahl. Meo Winter kam in der AK drei auf den guten Rang vier und verpasste das Siegerpodest nur um 15 Hundertstelsekunden hinter dem Dritten Pascal Gebhardt vom MSC Knetzgau. Der 13-Jährige aus Mainbernheim könnte dadurch die nötigen Punkte gesammelt haben um auch noch überregional mitmischen zu dürfen. Schon am Sonntag zahlte sich sein vierter Platz direkt aus, trug er doch zum Tagessieg der Gastgeber in der Mannschaftswertung bei.

 

„Ich bin als Trainer hochzufrieden“, bekannte Markus Friemelt und lobte seine Schützlinge über den grünen Klee. Denn alle Jungs

riefen auf den Punkt ihr Leistungsvermögen ab und der Trainer urteilte: „Die Jungs haben heute einen großen Schritt gemacht um vielleicht alle vier bei den überregionalen Rennen mitmischen zu können“. AMC-Vorsitzender Walter Loschky und seine Helferschar freuten sich mit dem erfolgreichen Nachwuchs und nach Gummibärchen bei den Siegerehrungen gab sich die Clubführung hinterher noch in einer Eisdiele spendabel.

Verfasser: Hartmut Hess

 



Erste Saisonsiege für Friemelt - Brüder

"Klein aber fein", so stellt sich die Kart-Jugendgruppe des AMC Kitzingen in diesem Jahr dar. Die Riege von Trainer und Jugendleiter Markus Friemelt ist auf ein Quartett geschrumpft, das aber in der noch jungen Saison schon erste Erfolge einzufahren vermochte. Bei den bisherigen Rennen in Gerolzhofen und Dettelbach errangen Julian und Kevin Friemelt je einen Tagessieg.

 

Julian Friemelt startet in der Altersklasse (AK) 2 und unterstrich seine Ambitionen für dieses Jahr mit einem souveränen Sieg beim Saisonauftakt in Gerolzhofen. Beim zweiten Rennen, das der ADAC-Ortsclub Würzburg auf dem Gelände des Dettelbacher Unternehmens Schum ausrichtete, legte der Zehnjährige im ersten Rennlauf die sehr gute Zeit von 30,32 Sekunden hin, handelte sich aber durch einen Pylonenfehler zwei Strafsekunden ein. In zweiten Durchgang fuhr er mit 30,13 Sekunden die Tagesbestzeit seiner Klasse. Aber die Strafzeit verhinderte den Klassensieg, den sich Felix Keller vom AC Karlstadt holte, der in beiden Läufen klar langsamer als der Kitzinger war, aber keine Strafzeit hatte. Dadurch kam Julian Friemelt auf Rang zwei mit 0,56 Sekunden Rückstand auf den Sieger. Das konnte der Rennknirps aus der Kitzinger Siedlung aber locker verschmerzen, denn nach zwei Saisonrennen liegt er im Unterfranken-Kart-Slalom-Pokal, der Wertung zur Bayerischen Meisterschaft (BMV) und auch in der ADAC-Wertung vorne.

 

Sein älterer Bruder Kevin Friemelt belegt nach zwei Rennen in der AK 4 in den regionalen und weiterführenden Wertungen ebenfalls die zweiten Plätze. Bei ihm war es in Gerolzhofen nicht wie erhofft gelaufen, weil ihm dort das gleiche Missgeschick passierte, wie seinem jüngeren Bruder in Dettelbach: Er war nach zwei Rennläufen zwar am schnellsten unterwegs, doch nach zwei Pylonen-Strafsekunden verlor er den Sieg und musste sich mit Rang vier begnügen. Dafür revanchierte sich der 14-Jährige in Dettelbach mit einem überlegenen Tagessieg bei fast einer Sekunde Vorsprung. "Julian und Kevin bleiben unsere Leistungsträger", meinte Markus Friemelt und ist optimistisch, dass beide heuer auch überregional auftrumpfen können

 

Christian Kahl hatte in Gerolzhofen einen guten Tag erwischt und auf Platz sechs einige Ranglistenpunkte ergattert. In Dettelbach legte er in 28,67 Sekunden die Laufbestzeit des ersten Durchgangs hin, aber zwei Strafsekunden bremsten seinen Angriff auf die Spitze. Nach einem ordentlichen zweiten Lauf beendete der 16-jährige Nenzenheimer die Tageswertung auf Platz zehn. Er gehört dem mittleren der drei Jahrgänge in der AK 5 an und liegt jetzt in den Ranglisten von Unterfranken, BMV und ADAC jeweils auf Rang sechs. "Christians derzeitige Vorstellungen geben Hoffnung, dass wir vom AMC Kitzingen heuer vielleicht drei Fahrer bei den überregionalen Endläufen stellen können", urteilt der Trainer.

 

Sein erstes Saisonrennen bestritt Meo Winter in Dettelbach und kam zweimal fehlerfrei durch den Parcours. Der Zwölfjährige aus Mainbernheim war aber nicht schnell genug für einen Podestplatz und kam auf den ansprechenden Platz acht unter 19 Teilnehmern. Nach nur einem absolvierten Rennen liegt er in den Wertungen Unterfrankens des BMV und ADAC auf Platz elf.

Verfasser: Hartmut Hess

 



Der "Jüngste" soll es richten

Der Abschluss der vergangenen Saison bedeutete für die Jugend-Kart-Gruppe des Automobilclubs (AMC) Kitzingen das Ende des bislang erfolgreichsten Motorsport-Jahres in der Geschichte der AMC-Riege, aber auch einen personellen Einschnitt. Denn Louisa Rüttinger und Marco Müller scheiden mit dem Erreichen der Altersgrenze aus der Jugendgruppe aus, und auch Trainer Stefan Müller hat aufgehört. Da sich auch Marcel Rüttinger verabschiedet haben, ist nur noch ein Quartett geblieben.

Julian Friemelt ist der jüngste und gleichzeitig erfolgreichste Fahrer des Quartetts. Der Neunjährige aus der Kitzinger Siedlung war im vergangenen Jahr unterfränkischer und nordbayerischer Meister – und holte bei seiner Premiere im ADAC-Bundesendlauf den vierten Platz heraus. Spielt er nicht gerade Playstation, so hat er außer Kartfahren nichts anderes im Sinn und macht das sehr gut. Friemelt steigt in diesem Jahr in die Altersklasse zwei ein, aber sein Vater Markus Friemelt ist sich sicher, dass sein Filius auch dort sofort einschlagen wird.

Der 35-Jährige war zwar selbst nie Motorsportler, hat sich aber jetzt der Verantwortung als neuer Trainer gestellt. Er macht derzeit beim ADAC seinen Trainerschein und bekommt damit eine fundierte Basis zur Arbeit mit den Kindern und Jugendlichen. Sein zweiter Sprössling Kevin hatte im letzten Drittel der vergangenen Saison einen Leistungssprung vollzogen und schaffte es noch auf den dritten Platz in der unterfränkischen Meisterschaft. Damit hatte er sich für die Nordbayern-Ausscheidung in Bad Brückenau qualifiziert. Dort zeigte er als nordbayerischer Vizemeister eine klasse Vorstellung, und er löste auch das Ticket zum Bundesendlauf.

Auch auf Bundesebene überzeugte Kevin Friemelt als Achter, und er motivierte sich zusätzlich für die am 8. April in Gerolzhofen beginnende Saison, die er erstmals in der Altersklasse vier in Angriff nimmt.

Ebenfalls ein Klassenwechsel steht nun Meo Winter bevor. Der elfjährige Mainbernheimer geht in der Altersklasse drei an den Start und hat sich dieses Jahr zum Ziel gesetzt, eine einstellige Platzierung beim Endklassement des unterfränkischen Jugend-Kart-Slalom-Pokals zu erreichen. Der Vierte im Bunde ist Christian Kahl aus Nenzenheim, der sich im vergangenen Jahr von der Erfolgswelle der AMC-Riege mitreißen ließ. Er errang damals seinen ersten Tagessieg überhaupt und kam in der Wertung des Bayerischen Motorsport-Verbandes (BMV) auf Platz fünf. Für ihn war es eine tolle Sache, erstmals zu einer bayerischen Meisterschaft fahren zu dürfen. Jetzt rollt er erstmals in der Altersklasse fünf an die Startlinie und nicht nur Trainer Markus Friemelt weiß, dass dort die Konkurrenz massiv ist und kaum ein Fehler verziehen wird.

Markus Friemelt ist dabei, in seine neue Rolle hineinzuwachsen, und er ist Ulrich Wachter für die Unterstützung der Jugend-Kart-Gruppe dankbar. Wer die Jungs im Einsatz sehen will, hat dazu dieses Jahr zweimal im Landkreis die Möglichkeit. Denn am 15. April organisiert der ADAC-Ortsclub Würzburg seine Doppelveranstaltung auf dem Gelände des Dettelbacher Unternehmens Schum – und am 1. Juli richtet der AMC Kitzingen sein Heimrennen im Sickergrund aus. Der Trainer hofft, dass neue Kinder und Jugendliche den Weg zum AMC finden werden. Die vereinseigenen Karts sind vorhanden, Interessierte müssen nur die Initiative ergreifen und vorbeischauen, wenn der AMC-Nachwuchs Donnerstags von 16.30 bis 19 Uhr und samstags von 13 bis 15 Uhr auf dem Parkplatz der Kitzinger Sickergrundhalle trainiert.


Kitzinger Kart-Jungs überzeugen bei Jahreshöhepunkten

Julian Friemelt holt den vierten Platz beim ADAC-Bundesendlauf  – Kevin Friemelt und Marco Müller fahren in die Top-Ten

 

Die beiden Brüder Julian und Kevin Friemelt und auch Marco Müller vom AMC Kitzingen überzeugten bei den Jahreshöhepunkten mit Top-Ten-Platzierungen. Die Friemelts fuhren beim ADAC-Bundesendlauf schöne Erfolge heraus, während Marco Müller dort im Feld der Geschlagenen landete und erst bei der Deutschen Meisterschaft einen prima Abschluss seiner Laufbahn im Jugend-Kart-Slalom feierte.

 

Julian Friemelt war als unterfränkischer Meister der jüngsten Altersklass 1 nach Kuppenheim bei Rastatt gereist. Er untermauerte seine Ambitionen mit dem zweiten Platz im ersten Wertungslauf  und beriet sich mit seinem Vater Markus Friemelt, ob er denn auf Sicherheit fahren sollte um den Podestplatz zu verteidigen oder aufs Ganze zu gehen. Er entschied sich für das Risiko, steigerte sich auch noch mal um 15 Hundertstelsekunden, aber ein Pylonenfehler verhinderte den Sieg. Durch die zwei Strafsekunden fiel der Knirps aus der Kitzinger Siedlung auf Rang vier zurück und war damit der beste Fahrer des ADAC Nordbayern in seiner Altersklasse. Sein älterer Bruder Kevin Friemelt startete in der Altersklasse 3 und schaffte zwei fehlerfrei Läufe durch den Pylonenparcours. In der Addition belegte er den achten Platz unter den 51 Konkurrenten aus ganz Deutschland und war ebenfalls bester Teilnehmer aus Nordbayern. Die Friemelts leisteten ihren Beitrag dazu, dass das Team des ADAC Nordbayern den dritten Platz unter allen 17 ADAC-Gauen verbuchen konnte. Derweil legte Marco Müller in der Altersklasse 5 zweimal gute Zeiten hin, leistete sich aber jeweils einen Pylonenfehler und wurde nach hinten durchgereicht.

 

Er hatte aber vergangenes Wochenende noch die Chance, sich zu rehabilitieren. Als einziger AMC-Fahrer hatte er sich für die Deutsche Meisterschaft in Wüfrath bei Köln qualifiziert. Der Iphöfer hatte heuer die Mittlere Reife erlangt und wollte gerne noch sein Meisterstück folgen lassen. Vor ihm standen zwei Wettkampftage mit jeweils zwei Wertungsläufen und vorherigem Qualifying, wobei er sich im ersten Samstagslauf einen Pylonenfehler leistete, sich aber danach mit einem starken Auftritt auf Rang sieben vorarbeitete. Am Sonntag war der Regen noch ausgedehnter als am Samstag und Marco Müller steigerte sich mit einem prima Lauf auf Rang fünf.

 

Sein Vater und AMC-Trainer Stefan Müller riet ihm zu einem Sicherheitslauf um diese Platzierung zu sichern. Doch bei der letzten Meisterschaft seiner Jugend-Kart-Laufbahn setzte der 17-Jährige auf die offensive Karte. Der Iphöfer schaffte beim Versuch, das noch das Siegerpodest zu erklimmen, eine tolle Zeit und wäre mit dieser auf Rang zwei vorgefahren. Aber da eine Pylone nicht mitspielte, warfen ihn zwei Strafsekunden zurück und er beendete die Meisterschaft auf dem neunten Platz. Damit erfüllte er seine Zielsetzung einer Top-Ten-Platzierung und gab sich letztlich zufrieden mit seinem Abschneiden. 


Drei Meistertitel für Fahrer der Kart-Gruppe des AMC

 

Ein Trio hat die Tickets zur den nordbayerischen Meisterschaften in der Tasche

 

Die Jugend-Kart-Gruppe des Automobilclubs (AMC) Kitzingen hat die Saison im unterfränkischen Jugend-Kart-Slalom-Pokal sehr gut bestritten. Mit Marco Müller und Julian Friemelt holten zwei Kitzinger den unterfränkischen Meistertitel und auch in der Mannschaftswertung setzten sie sich klar vor den Konkurrenten aus Hammelburg durch. „Die Jungs und Louisa Rüttinger haben sich gut geschlagen“, lobte Trainer Stefan Müller seine Schützlinge.

Der Jüngste in der AMC-Riege, Julian Friemelt, lieferte in seiner zweiten Saison gleichzeitig die beste Bilanz ab. Der Achtjährige gewann alle zehn Saisonrennen, diese glänzende Performance gelang keinem anderen Fahrer aller Altersklassen in Unterfranken. Der Knirps aus der Kitzinger Siedlung löste souverän das Ticket zur nordbayerischen Meisterschaften des ADAC Nordbayern und für die Bayerische  Meisterschaft des Bayerischen Motorsportbundes im Oktober in Ansbach.

Sein älterer Bruder Kevin Friemelt fuhr die Saison über ziemlich konstant in der Altersklasse drei und verbesserte sich mit zwei zweiten Plätzen beim Saisonendspurt in Bad Brückenau und Karlstadt noch auf Rang drei der Saisonwertung, womit er sich ebenfalls für die Nordbayerischen qualifizierte.

Der dritte Kitzinger im Bunde deren, die bei den Nordbayerischen In Bad Brückenau die Fahnen des AMC hoch halten wollen, ist Marco Müller. Der Iphöfer hielt zuletzt mit zwei zweiten Plätzen die Konkurrenz in Schach und sicherte sich den Unterfranken-Titel in der Altersklasse fünf. Für ihn sollen die Nordbayerischen nur eine Durchgangsstation werden auf dem Weg zum ADAC-Bundesendlauf. Darin hat er schon reichlich Erfahrung; hatte es der 17-Jährige bislang doch schon dreimal zum Bundesendlauf geschafft. Dorthin strebt auch Julian Friemelt, dem im AMC-Lager einiges zugetraut wird.

In der ADAC-Wertung schaffte Christian Kahl nicht die Qualifikation für überregionale Ausscheidungen. Doch die herausgefahrenen Punkte in der Altersklasse vier reichten ihm, um sich das Ticket für die BMV-Landesmeisterschaften zu lösen.  

In der Altersklasse zwei beendete Meo Winter die Saison auf dem zehnten Platz unter 18 Konkurrenten.

Bei den ältesten Jugend-Kartfahrern der Altersklasse fünf gab Louisa Rüttinger als drittbeste Amazone und Neunte des Gesamtklassements eine gute Figur ab.

Zwei Plätze hinter ihr beschloss ihr Bruder Marcel Rüttinger die Saison auf dem elften Platz unter 23 Teilnehmern.

 

Bei einer kleinen Abschlussfeier lobten AMC-Vorsitzender Walter Loschky und sein Stellvertreter Rainer Gutzeit das Engagement der Jugendgruppe und honorierten sie mit Rucksäcken.


AMC - Kartfahrer in der Erfolgsspur

Im unterfränkischen Jugend-Kart-Slalom-Pokal sind mittlerweile acht von zehn Saisonrennen absolviert. Die Saison auf Bezirksebene biegt auf die Zielgerade ein, und mehrere Nachwuchspiloten des AMC Kitzingen fahren bislang in der Erfolgsspur. Zuletzt trumpften die Kitzinger beim Rennen in Bad Königshofen auf, wo die sieben AMC-Starter in vier der fünf Altersklassen die Tagessiege holten. „Wir haben die heuer neu vorgeschriebene Z-Gasse viel trainiert“, nannte Trainer Stefan Müller einen Grund, warum es für die Kitzinger im Grabfeld so prächtig lief. Die besten Pferde im AMC-Stall sind Julian Friemelt in der jüngsten und Marco Müller in der ältesten Altersklasse. Dabei bretterte Julian Friemelt als „Mister Maximal“ durch die Saison, gewann der Achtjährige aus der Kitzinger Siedlung doch alle acht Saisonrennen, was heuer unterfrankenweit noch keinem anderen Piloten gelungen ist. Damit liegt er nicht nur in Unterfranken vorne, sondern führt auch die überregionale ADAC-Wertung und die Meisterschaft des Bayerischen Motorsportbundes an. Auch wenn er erst seine zweite Saison fährt, spielt Julian Friemelt schon jetzt mit der Konkurrenz Katz und Maus. Sein älterer Bruder Kevin erkämpfte sich bei allen drei Rennen der Altersklasse drei einstellige Platzierungen und rangiert in der Unterfrankenwertung aktuell auf Rang vier. „Damit hat er die Qualifikation für die Nordbayerische fast schon in der Tasche“, sagt Trainer Stefan Müller über den Siedler, der in Kitzingen und Bad Königshofen Tagessiege errang. Sein bestes Ergebnis fuhr Meo Winter in der Altersklasse zwei beim Heimrennen mit dem zweiten Platz heraus und rangiert derzeit auf Rang elf unter 18 Konkurrenten. Christian Kahl feierte in Bad Königshofen seinen ersten Klassensieg bei einer Kart-Veranstaltung überhaupt, sammelte wichtige Punkte und erkämpfte sich die Option, noch bis auf Platz fünf vorstoßen zu können, wenn er in den letzten beiden ebenfalls gut abschneidet. Denn für die nordbayerische ADAC-Ausscheidung qualifizieren sich jeweils die besten Fünf aus allen Bezirken. Ähnlich dominant wie Julian Friemelt, beherrscht Marco Müller seine Klasse. Er siegte in sechs von acht Rennen und bei drei Streichresultaten hat er nahezu eine optimale Punkteausbeute. Der 17-Jährige hat noch eine weitere Saison im Jugend-Kart vor sich und möchte sich heuer erneut für den ADAC-Bundesendlauf qualifizieren. Die Geschwister Louisa und Marcel Rüttinger mischen ebenfalls in der Altersklasse fünf mit. Marcel Rüttinger erzielte sein bestes Saisonresultat als Fünfter beim Heimrennen und belegt in der Unterfrankenwertung aktuell Rang neun. Louisa Rüttinger hat sich auf dem zwölften Platz unter 23 Jugendlichen bislang ordentlich geschlagen und einige Jungs hinter sich gelassen. Wie gut der AMC-Nachwuchs unterwegs ist, bezeugt die Führung der Kitzinger in der Mannschaftswertung des Unterfrankenpokals. Jetzt stehen im Juli noch die Veranstaltungen in Bad Brückenau und Karlstadt ins Haus und am letzten Juli-Wochenende zählt es dann erneut in Bad Brückenau bei der nordbayerischen Meisterschaft des ADAC.

© Main-Post 2017


Julian Friemelt deklassiert die Konkurrenz

 

Das Knattern der Motoren war am Sickergrundstadion schon aus der Ferne zu hören. Der Nachwuchs der unterfränkischen Motorsportler drehte auf dem Parkplatz, den die Stadt dem hiesigen AMC Kitzingen für Training und Veranstaltungen zur Verfügung stellt, seine Runden. Der Automobilclub richtete auch dieses Jahr, und das bereits zum 23. Mal, einen Lauf der unterfränkischen Rennserie im Jugend-Kart-Slalom aus.

Diese Disziplin nennt der veranstaltende ADAC „den idealen und kostengünstigen Einstieg in den Motorsport“. Kinder und Jugendliche treten dabei in fünf Altersklassen von acht bis 18 Jahren an und benötigen Geschicklichkeit, Konzentration und Disziplin im Umgang mit dem motorisierten Fahrzeug. Auf einem abgesperrten Gelände fahren sie im Wettbewerb nicht nur um Zeiten, sondern müssen den Pylonen-Parcours zudem möglichst fehlerfrei absolvieren. 

 

Souverän setzte sich Julian Friemelt vom AMC Kitzingen in Altersklasse eins auch im heimischen Lauf durch. Nach zwei fehlerfreien Durchgängen hatte das Kitzinger Talent einen Vorsprung von mehr als sechs Sekunden auf seine Mitstreiter. In der Gesamtwertung liegt er in Führung, so dass ihm die Qualifikation für die bayerische Meisterschaft bereits zur Halbzeit der zehn Läufe zählenden Rennserie nicht mehr zu nehmen ist. Denn in allen absolvierten Rennen war Julian der schnellste Fahrer und kam in seinem erst zweiten Jahr im Kart stets als Sieger ins Ziel.

Meo Winter erzielte für den Kitzinger Nachwuchs in Altersklasse zwei einen sehr guten zweiten Platz und musste sich dabei nur knapp dem siegreichen Elias Härtl aus Auerbach geschlagen geben. In der unterfränkischen Punktewertung fuhr der junge Oberpfälzer aber außerhalb der Konkurrenz mit.
In Altersklasse drei setzte sich Julians älterer Bruder Kevin Friemelt durch. Auch er absolvierte zwei Läufe ohne Fehler und lag somit sechs Zehntelsekunden vor dem Zweiten. Auch Kevin darf weiterhin auf eine Teilnahme am landesweiten Wettbewerb hoffen.

Nach dem ersten Durchgang lag Christian Kahl (AMC Kitzingen) in Altersklasse vier in Führung, doch fuhr er im zweiten Lauf sechs Pylone um. „Mit einem Fehler bist du von ganz vorne schon weg“, wusste Rainer Gutzeit, Stellvertretender Vorsitzender des Kitzinger Automobilclubs. Kahl erzielte zwar in der Summe die schnellste Zeit, fiel aber durch sechs Strafsekunden, eine pro gefallenem Pylon, auf den 18. Platz zurück. In Altersklasse fünf der 16- bis 18-Jährigen feierte Marco Müller im Heimrennen einen Sieg und das trotz starker Leistung seines Konkurrenten. Felix Reß aus Bad Neustadt fuhr im zweiten Wertung die mit Abstand schnellste Zeit und benötigte nur 27 Sekunden für den aufgebauten Kurs, verpasste aber dennoch Müllers ersten Platz um zwei Zehntelsekunden. Vierte und Fünfter wurden Louisa und Marcel Rüttinger und bestätigten damit ihre bisherigen Platzierungen im vorderen Drittel der Altersklasse.

Das wechselhafte Wetter brachte den Ausrichter nur einmal aus dem Plan. Als die Altersklasse vier bereits einige Runden absolviert hatte, musste das Rennen abgebrochen und zur Chancengleichheit nach dem Wechsel auf Regenreifen von vorne gestartet werden. „Im Trockenen hätte es wohl schnellere Zeiten gegeben“, vermutete Gutzeit. Nachdem sich der Regen verzogen hatte und der Asphalt getrocknet war, zog das Serviceteam um Rennleiter Stefan Müller für die folgende Altersklasse wieder normale Reifen auf.

 

Eine Überraschung hatte Jugendleiter Andreas Winter für alle Mütter parat, die ihren Nachwuchs zum Rennen nach Kitzingen begleiteten. Er überreichte ihnen eine Rose als Aufmerksamkeit zum Muttertag.

 


Friemelt und Müller fahren auf Titelkurs

Das war wohl eine einmalige Geschichte, die wir kaum wiederholen können“, denkt Stefan Müller, der Trainer der Kart-Jugend im Automobilclub (AMC) Kitzingen, an das Heimrennen des vergangenen Jahres zurück. Da hatten seine Schützlinge alle fünf Klassensiege gefeiert hatten. Am 14. Mai richtet der AMC sein diesjähriges Rennen im unterfränkischen Jugend-Kart-Slalom wieder auf dem Parkplatz des Kitzinger Sickergrund-Sportzentrums aus und hat einige Eisen im Feuer.

 

Haushoher Favorit in der Altersklasse eins ist der jüngste der sechs Kitzinger Fahrer, Julian Friemelt. Der Achtjährige fährt erst seine zweite Saison, ist aber 2016 beeindruckend eingestiegen und hat heuer einen furiosen Saisonstart mit drei Siegen in drei Rennen hingelegt. Nach dem Triumph in Schweinfurt durfte der Knirps aus der Kitzinger Siedlung als Beifahrer in einem Ferrari durch das Gewerbegebiet Hafen mitfahren und große Motorsportluft schnuppern. Sein älterer Bruder Kevin erkämpfe sich bei allen drei Rennen der Altersklasse drei einstellige Platzierungen und rangiert in der Unterfrankenwertung aktuell auf Rang fünf.

 

Der zweite AMC-Jugendliche, der im Gesamtklassement vorne liegt ist Marco Müller. Der Trainer-Sohn aus Iphofen gewann in Gerolzhofen und Schweinfurt, nur beim Rennen des OC Würzburg in Dettelbach kam er als Vierter nicht auf das Siegerpodest. „Marco will natürlich das Heimrennen gewinnen“, schildert Stefan Müller die Ambitionen seines Sohnes in der Altersklasse fünf. Meistens im ersten Drittel dieser Klasse positionierten sich die 18-Jährige Louisa Rüttinger und ihr zwei Jahre jüngerer Bruder Marcel.

 

Einziger AMC-Vertreter in der Altersklasse vier ist Christian Kahl, dem Stefan Müller weit mehr zutraut als er in den bislang drei Rennen zeigte. Er schaffte in Schweinfurt sein bestes Abschneiden mit einem vierten Platz. Der Trainer glaubt an bessere Platzierungen daheim, „wenn er es fertig bringt, seine starken Trainingsleistungen auf dem Rennparcours umzusetzen“.

 

Meo Winter startet in der Alterklasse zwei. Der Sohn von Jugendleiter Andreas Winter peilt seine erste einstellige Platzierung dieses Jahres an. Die guten Leistungen des AMC-Nachwuchses drücken sich darin aus, dass die Kitzinger derzeit die Mannschaftswertung im Unterfrankenpokal anführen.

 

Die Altersklasse eins beginnt am Sonntag die Rennläufe um 9.15 Uhr, der Kampf der rund 100 erwarteten Teilnehmer in den fünf Klassen wird sich bis ca. 16.30 Uhr erstrecken.

 


AMC Kitzingen auf der Suche nach Nachwuchs

Der Jugend-Kart-Slalom ist für Mädchen und Jungen ein Einstieg in den Motorsport. Dabei versuchen Kinder und Jugendliche im Alter zwischen acht und 18 Jahren – unterteilt in fünf Altersklassen – fehlerfrei und so schnell wie möglich durch einen Pylonen-Parcours ins Ziel zu kommen.

 

Wer aus Kitzingen und der Umgebung Interesse an dieser Sportart hat, der ist beim Automobilclub (AMC) Kitzingen ab sofort willkommen.

Erfolgreiches Jahr

Der Jugend-Kart-Gruppe des AMC blickt auf das erfolgreichste Jahr der Vereinsgeschichte zurück mit dem unterfränkische Meistertitel in der Mannschaftswertung sowie den ersten Plätzen in zwei Altersklassen. Außerdem stellte sie mit Maximilian-Wolf Thüring den bayerischen und deutschen Vizemeister in der Altersklasse vier.

Doch vor der im Frühling beginnenden Saison geht der Blick nach vorne. Deswegen bietet der AMC Kindern und Jugendlichen Anfang März an zwei Tagen je ein Schnuppertraining.

Training am 4. und 10. März

Das beste Einstiegsalter für rennsportbegeisterte Mädchen und Jungen ist zwischen sieben und neun Jahren, so AMC-Jugendleiter Andreas Winter. Die Termine der Schnuppertrainings auf dem Parkplatz der Sickergrundhalle sind am Samstag, 4. März (13 bis 15 Uhr) und Freitag, 10. März (15 bis 17 Uhr).

Wie AMC-Jugendleiter Andreas Winter informiert, sollen sich Interessierte unter Tel. (0 93 23) 87 72 299 umgehend anmelden. Die Plätze sind begrenzt. Beim Schnuppertrainings sollte ein Elternteil dabei sein.